Mortal Kombat 1 (2023)

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Ashrah - Baraka - Conan - Cyrax - Ermac - Geras - Ghostface - Havik - Homelander - Johnny Cage - Kenshi - Kitana - Kung Lao - Li Mei - Liu Kang - Mileena - Nitara - Noob Saibot - Omni-Man - Peacemaker - Quan Chi - Raiden - Rain - Reiko - Reptile - Scorpion - Sektor - Shang Tsung - General Shao - Sindel - Smoke - Sub-Zero - T-1000 - Takeda - Tanya

Endings

Ashrah

Ich konnte kaum glauben, dass Liu Kang mich im Erdenreich willkommen hieß. Und dass ich würdig war, bei seinen Shaolin-Meistern zu lernen.

Ein lebenslanger Wunsch erfüllte sich – ich hatte ein Zuhause.

Doch meine Freude war gedämpft. Ich dachte an Sareena.

Meine Schattenschwester litt noch unter Quan Chi. Sie verdiente es, frei von ihm zu sein, vielleicht sogar mehr als ich.

Quan Chi und meine anderen Schwestern waren beharrlich, doch meiner Klinge nicht gewachsen.

Ich entriss ihnen Sareena.

Dann half mir Liu Kang, Quan Chis Zauber zu brechen.

Endlich war Sareena frei von ihm und sie beschloss, sich mir im Erdenreich anzuschließen.

Erneut kämpfen meine Schwester und ich Seite an Seite.

Doch nun für das Erdenreich.

Gemeinsam sind wir der Orden des Lichts.


Baraka

Das Regime hatte sich zwar geändert, aber sonst kaum etwas. Mein Volk litt schweigend, ignoriert vom Rest der Außenwelt.

Doch nun kannte ich Imperatorin Mileenas Geheimnis: Auch sie war von Tarkat befallen. Wenn jemand helfen würde, dann sie.

Ich brauchte eine Audienz.

Syzoth. Der neue Botschafter der Imperatorin bei den Zaterranern. Ich bat ihn, uns vorzustellen. Trotz des Risikos stimmte er zu.

Wie ich hoffte, war die Imperatorin bereit, mich zu treffen. Besser noch, sie würde die Kolonie besuchen.

Es schockierte sie, zu sehen, wie wir lebten. Schnell sorgte sie sich um unsere Pflege und Obhut.

Dank der Imperatorin und Syzoth sind wir Tarkataner nicht mehr geächtet. Das muss genügen, bis es Heilung gibt.


Conan

Seit er dem geheimnisvollen Yang-Kosha begegnet ist, weiß mein Meister von der Existenz anderer Welten und Reiche.

Er will sie seit Langem besuchen, um ihre Vergnügungen zu erleben.

Als er erfuhr, dass eine der Welten sich unvorstellbarem Übel gegenübersah, zögerte er nicht, ihr zur Hilfe zu eilen.

Doch nichts konnte ihn auf diese gigantischen, hässlichen Bestien vorbereiten.

Würden sie nicht vernichtet, so würden sie erst diese Welt und danach auch die unsere verschlingen.

Zufrieden mit seinen neuen Verbündeten und offen für Abenteuer in dieser neuen Welt beschloss Conan, nach gewonnenem Kampf zu bleiben.

Er schlug viele Schlachten.

Sein Name wurde mit Ehre und Furcht in Verbindung gebracht.

Schon bald wurde er zur Legende.


Cyrax

Kuai Liang hatte mich als Shirai Ryu akzeptiert, doch viele seiner Krieger konnten das nicht.

Das Blutbad auf der Hochzeit ließ viele verletzt und gezeichnet zurück. In ihren Herzen brodelte Verbitterung.

Eines Tages, während meines Trainings...

kochte sie über. Aus einer Übung wurde plötzlich ein Kampf um mein Leben.

Kuai Liang griff ein und verbannte die Unruhestifter.

Ich hielt es nicht aus, wie meine Anwesenheit den Clan zerrüttete. So konnte ich Kuai Liangs Gnade nicht gerecht werden.

Ich bot meinen Rücktritt an und bat darum, meine Angreifer zurückzuholen.

Doch anstatt meine Zeit bei den Shirai Ryu zu beenden, läutete meine Tat einen Neuanfang ein.

Jene, denen ich missfiel, hielten nun inne – und gaben mir eine faire Chance, mich zu beweisen.

Angesichts der Umstände ist das alles, was ich wollte.


Ermac

Kurz übernahm Jerrod die Kontrolle.

Wir bereinigten die Lücke, durch die er eindrang, und erneuerten unseren Gemeinwillen.

Doch wir hatten den Schaden unterschätzt.

Ohne Quan Chis Hilfe würde der Zauber, der uns schuf, versagen.

Unsere Seelen würden sterben.

Wir befreiten den Zauberer aus der Gefangenschaft.

Doch nachdem er uns geheilt hatte, verriet er uns.

Er plante, uns erneut zu versklaven.

Der Kombat war erbittert. Doch wir hielten stand. Wir fanden Stärke in der Kraft unserer versammelten Seelen.

Nun müssen wir unseren Pfad wählen.

Es wird schwer, unsere Wünsche zu vereinen, aber es gibt keine andere Möglichkeit.

Sonst verschlingt uns womöglich ein innerer Krieg.


Geras

Auch wenn die Barrieren zwischen den Zeitlinien erneuert wurden, so könnten sie doch erneut durchbrochen werden.

Der Schutz dieser Zeitlinie erfordert ewige Wachsamkeit, damit sie nicht weiteren Angriffen von außen zum Opfer fällt.

Doch nichts in meinen unzähligen Leben hatte mich darauf vorbereitet. Niemals hatten mehrere Zeitlinien koexistiert.

Sie zu überwachen war ein völlig neuartiges Problem. Das eine neuartige Lösung erfordern würde.

Ich sah, dass sich die Zeitlinien zwar nicht mehr berührten, doch durch ihr Aufeinandertreffen verwoben waren.

Nun kann ich heimlich alle Zeitlinien beobachten und nach Gefahren suchen.

Es freut mich, der neuen Ära diesen Dienst zu erweisen. Die Zeitlinie ist gesichert und Lord Liu Kang kann unbesorgt sein.


Ghostface

Gerade wollte ich in Woodsboro jemanden töten...

doch dann war ich plötzlich hier.

Wie ist das passiert? Und warum?

Keine Ahnung, ist mir auch egal! Meiner Klinge wird dieser Plottwist gefallen.

Niemand kennt mich hier.

Und wenn ich das Chaos genießen will, müssen sie verdammt noch mal Angst haben.

Ein Livestream von ein paar Morden sollte helfen.

Zerfetztes Fleisch und Blutspritzer gehen garantiert viral.

Und dann geht der Spaß erst richtig los …

Ich kann’s kaum erwarten, Leichen aufzutürmen. Zu sehen, wie das Licht in ihren Augen erlischt.

Wenn ich mich gut anstelle, macht vielleicht jemand ein Videospiel draus.

(lachend) Und sie nennen *mich* einen Psycho …


Havik

Quan Chis Niederlage nahm mir alles.

Monatelang half ich seinem Plan und musste nun von vorn beginnen. Seido lag noch immer in Ketten.

Da trat Rain an mich heran.

Er floh vor Imperatorin Mileena und brauchte dringend Hilfe. Ich hatte genug von Zauberern, doch dieser hier war anders.

Ich gewährte ihm Zuflucht. Er wollte helfen, Seidos Regierung zu Fall zu bringen.

Und das taten wir.

Rain beschwor eine Welle, die so groß und mächtig war, dass sie die Hauptstadt und...

Seidos faschistische Herrscher hinwegfegte.

Mein Volk ist endlich frei. Nun können sie ihren eigenen Weg wählen, müssen nur auf ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse achten.

Sie leben im Segen der Anarchie.


Homelander

Wie oft habe ich sie schon gerettet?

Ich bin nur am Geben, Geben, Geben. Aber nein, da lasert man ein paar schnöde Zivilisten und alle sind sie am Mosern: „Wann hast du mir denn das letzte Mal geholfen?“

Die haben wohl alle vergessen, dass es nur eine Gerechtigkeit in dieser Welt gibt.

Mich.

Aber das war bevor die Dinge … so seltsam wurden.

Ich muss schon sagen, ein Portal zu einer anderen Dimension, aus dem Dämonen gekrochen kommen, so hab ich mir meinen Dienstag nicht vorgestellt.

Aber dieser ganze Multiversums-Quatsch ist ja so in Mode, nicht wahr?

Und dann betteln die ganzen Mimosen, die sich gerade noch über meine Laseraktion beschwert hatten – dass ich sie retten soll.

Also hab ich sie gerettet. Mal wieder.

Das hier ist meine Welt, ich lass mir bestimmt nicht von ein paar Dämonen auf der Nase herumtanzen.

Aber nachdem ich fertig war, war dieses Portalding immer noch offen. Das konnte nur eines bedeuten – eine Fortsetzung. (lacht)

Also bin ich durch das verdammte Loch gegangen. Und siehe da?

(lacht) Ein anderes Reich, mit Turnieren, in denen sich Götter und Monster bis zum bitteren Ende bekriegen.

Irgendwie wie mein ganz persönliches Voughtland.

Hätte mir doch nur vorher jemand was von diesen anderen Reichen erzählt. So viel Spaß hatte ich noch nie.


Johnny Cage

Seit das alles losging, hab ich mich gefragt, warum Liu Kang mich als Champion wollte.

Klar, als Kampfsportstar war ich einsame Spitze. Aber die Show ist eben eine Sache. Es ist was anderes, wenn es ums Eingemachte geht.

Dann weihte mich Liu Kang in seinen Masterplan ein.

Er wollte, dass alle von der jenseitigen Welt erfahren, der Welt mit den Göttern und Monstern. Und er wollte, dass ich ihnen von ihr berichte.

Aber mir war klar, dass die ganze Wahrheit ein zu krasser Plot Twist wäre für die meisten Leute. Deshalb schlug ich vor, sie mit ein paar Geschichten langsam dran zu gewöhnen.

Doch wenn es eine Sache gibt, die ich kann, – außer krassem Kombat – dann ist es der Aufbau eines bildgewaltigen Universums. Ich biete Filme, Streaming-Serien, Spiele, einfach alles.

Ich sehe das als einen Dienst an der Öffentlichkeit. Und es schadet auch nicht, dass dabei ein paar Dollar für mich rausspringen. Diese Symbiose würde jeden Studiobesitzer stolz machen.


Kenshi

Ich suchte keine Verbündeten gegen die Yakuza, fand aber einen: Special Agent Jackson Briggs.

Er hörte ein paar Gangster ab, die mich töten wollten, und hoffte, ich würde sein Informant werden.

Nach dem Job wollten wir eigene Wege gehen. Doch dann tauchte Shang Tsung auf und stahl Sento.

Natürlich hatte Jackson Fragen.

Er konnte kaum glauben, dass die Geschichten in Johnnys Filmen wahr sind.

Als er sich beruhigt hatte, wurde Jackson klar, welche Gefahr dem Erdenreich droht.

So brachte er seine Chefs beim FBI dazu, die Außenwelt-Ermittlungsbehörde zu gründen.

Als er mich bat, mitzumachen, zögerte ich. Ich? Als Agent für die Regierung?

Aber es ist ein guter Job. Und was noch wichtiger ist – ein ehrliches Einkommen.


Kitana

General Shaos Aufstand zerschlug die Armeen der Außenwelt. Wir waren verwundbar gegen Feinde von innen und außen.

Darum überließ meine Schwester mir das Kommando. Um ihr Militär wieder zu einen und Shaos Loyalisten zu beseitigen.

Nur mir traute sie diese Aufgabe zu.

Doch die Soldaten hatten wenig Vertrauen. Sie hielten mich für verwöhnt, unvorbereitet und untauglich.

Es spielte keine Rolle, dass ich kämpfen konnte. Nur, dass ich keine von ihnen war.

Ich verdiente mir schließlich ihre Treue bei einem epischen Sieg über Shao und seine Rebellen. Der General entkam, doch wir zerschlugen seine Truppen.

Solange ich kann, werde ich die Armeen der Imperatorin zur Verteidigung der Außenwelt führen. Durch Stärke erreichen wir Frieden.


Kung Lao

Die Shaolin-Meister mussten mich zu einem von ihnen machen. Sie wussten, wie viel zukünftige Eingeweihte von mir lernen können.

Shujinko, einer meiner ersten Schüler, konnte die Kräfte und Fähigkeiten anderer absorbieren.

Mit dem richtigen Training hätte er einer unserer bester Champions werden können. Und nur ich allein konnte es ihm geben.

Doch mit seiner Fertigkeit wuchs auch sein Ego.

Er liebte sich selbst und seine Macht und wurde zur Gefahr für die Reiche.

Er kannte keine Demut, denn ich konnte sie ihn nicht lehren.

Ich hätte auf Raidens Warnung hören und nicht versuchen sollen, Shujinko allein zu trainieren.

Er wurde unterworfen und seine Fähigkeiten und Erinnerungen wurden ihm genommen.

Als neuer Eingeweihter ist er erneut bereit, sein Training zu beginnen.

Diesmal trainieren Raiden und ich Shujinko gemeinsam. Er wird der Champion werden, zu dem er bestimmt ist.

Und ich werde meine Pflicht demütig erfüllen.


Li Mei

Anfangs stand Mileena als Imperatorin vor vielen Herausforderungen. So wählte sie Vertraute aus: Ihre Schwester sollte die Armee führen und ich die Imperiale Polizei.

Ich vermisste Imperatorin Sindel, aber war froh, dass ihre Familie mir wieder traute.

Auch wenn es eine Ehre war, für die innere Sicherheit der Außenwelt verantwortlich zu sein, begriff ich bald, dass es ein Fehler war, dieses Amt anzunehmen.

Ich bin keine Bürokratin und auch nicht geduldig genug, die Politik des imperialen Hofes zu durchwaten.

Durch die Straßen von Sun Do zu marschieren, den Puls der Stadt zu spüren und die Bürger zu schützen, darin war ich am besten.

Darum trat ich zurück und nahm meine Rolle als Sun Dos Erste Wachtmeisterin wieder auf. Am Ende des Tages habe ich etwas bewirkt.


Liu Kang

Mein treuer Partner hatte mich gewarnt. Es könnte unvorhergesehene Folgen haben, meine Macht als Wächter der Zeit wiederaufzunehmen.

Und wie immer hatte er recht.

Der Prozess fügte meinem Körper irreparablen Schaden zu. Meine Macht zurückzunehmen kostete mich meine Unsterblichkeit.

Auch wenn mein Leben noch Äonen währen sollte, würde ich eines Tages sterben.

Und wenn mich der Krieg mit dem Titanen Shang Tsung eines lehrte, dann, dass diese Zeitlinie ohne Beschützer nicht sicher ist.

Doch ich hatte nie an die Wahl eines Nachfolgers gedacht. Wer sollte mich ersetzen und meine Neue Ära beschützen?

Die Antwort ist natürlich Geras.

Er ist unermüdlich und akribisch, und somit bestens geeignet, diese Pflicht zu tragen.

Und niemand weiß besser um die Verlockungen des Stundenglases. Ich habe keine Zweifel, dass er standhält.


Mileena

Trotz meiner Sorge, wie die Bevölkerung reagieren könnte, traf ich Baraka, um über die Tarkataner zu sprechen.

Seine aufrichtigen Gefühle bewegten mich. Ich besuchte seine Kolonie, um sein Volk zu sehen.

Das Leiden war entsetzlich.

Einer der wenigen Fehler meiner Mutter.

Wie alle Außenweltler verachtete sie die Tarkataner. Doch sie verdienen Mitgefühl.

Und das erhielten sie nur, indem ich mein Leiden offenbarte. Mein Volk sollte sehen, dass Tarkat auch eine Imperatorin befallen kann.

Der Skandal über meine Enthüllung war groß. Doch mithilfe von Kitana und Tanya ging ich als Imperatorin stärker denn je daraus hervor.

Meine Aufrichtigkeit, mein Mitgefühl und meine Entschlossenheit überzeugten die letzten Zweifler: Ich bin fähig, das Imperium zu führen.


Nitara

Quan Chis Plan war gescheitert – wie mein Plan, mein hungerndes Volk zu ernähren.

Weil ich die Partnerschaft mit ihm befürwortete, wurde ich zur Verantwortung gezogen. Ich musste neue Nahrungsquellen für Vaeternus auftun oder würde verbannt werden.

Da bekam ich eine Erleuchtung.

Ich musste keine Reiche erobern, um mein Volk zu ernähren.

Ich musste nur Geschöpfe einfangen, um sie zu züchten. So würde Vaeternus eine unbegrenzte, erneuerbare Nahrungsquelle haben.

Und ich bräuchte nur ein paar Tausend für den Anfang. Eine geringe Zahl in Anbetracht der Reiche. Niemand würde es bemerken, wenn ein paar Leute verschwinden.

Aber es wäre genug, um ein hungriges Vaeternus zu ernähren.


Noob Saibot

Als ich wieder zu mir kam, erinnerte ich mich:

meine Verwandlung in eine Kreatur des Chaos,

mein Sieg über Titan Havik,

mein Scheitern gegen Liu Kang.

Sektor war besessen davon, meine Seele von Titan Haviks Verderbtheit zu reinigen.

Sie war schockiert, als ich ihr sagte, dass sie es lassen soll.

Meine Seele mit Chaos zu anzureichern, war kein Schaden, sondern eine Bereicherung.

Ein Zufall, der mir ganz neue Kräfte brachte.

Mein Kombat ist weniger vorhersehbar, eindrucksvoller und wesentlich tödlicher.

Mit Titan Haviks Gaben sollte ich sein Chaos entfachen.

Stattdessen werde ich damit für die Lin Kuei kämpfen.

Liu Kang, die Shaolin, mein Bruder und sein Clan werden sich vor Furcht zu Boden werfen, wenn sie meine Perfektion sehen.


Omni-Man

Aus Angst vor einer Niederlage stahl der „Titan“ Shang Tsung mich aus meiner Zeitlinie für den Kampf gegen Liu Kang.

Er dachte, ein Viltrumit könne ihm den Sieg bringen.

Shang Tsung hatte natürlich recht.

Doch er war blind vor Ehrgeiz und rechnete nicht damit, dass meine Loyalität einzig und allein Viltrum gilt.

In meiner Zeitlinie war meine Mission, die Erde für Viltrum zu erobern … unvollendet.

Durch die Eroberung dieser neuen Zeitlinie wollte ich meine Ehre retten.

Neue Reiche, neue Völker lägen uns zu Füßen.

Einige Jahre lang stillte die Annexion neuer Reiche den Eroberungsdurst des Imperiums.

Doch mein Volk hat ein gutes Gedächtnis …

Ich wusste, irgendwann kehren wir in unsere Zeitlinie zurück.

Zur Erde. Um meine Mission zu vollenden.

*seufzt*

Ich hoffe nur, mein Sohn ist darauf vorbereitet.


Peacemaker

Projekt Starfish?

Projekt Butterfly?

Verrückt. Alle beide.

Aber keins war so scheiße wie Projekt Magician.

Mit Eclipso bin ich nicht klargekommen. Ich mein, der Typ ist ’n verdammter Gott.

Irgendwie konnt ich ihn in die Enge treiben.

Er hat Schiss gekriegt und mich mit ’nem Zauber hierhergeschickt.

Er dachte wohl, dass ich hier draufgehe?

Aber ganz ehrlich, ich fühl mich hier wie zu Hause.

Frieden ist hier dringend nötig.

Und wie ich sind die Leute bereit, alles zu tun, um Frieden zu haben.

Schickt mir ruhig Shao, Reiko und die bescheuerten Zauberer.

Die mach ich alle fertig.


Quan Chi

Ermac hatte mich zwar aus meiner Zelle befreit, aber ich war weiterhin gefangen.

Ich hatte keine Verbündeten, keinen Wohltäter und keinen Weg an die Macht.

Und Macht fehlte mir am meisten.

Doch warum sollte ich mich als ein untergebener, tatenloser Zauberer zufriedengeben?

Ich sollte über die Geschichte entscheiden, die Menschen und Ereignisse nach Gutdünken lenken.

Ich sollte das Stundenglas halten und als Wächter der Zeit darüber verfügen.

Auf der Suche nach dem Stundenglas meistere ich weiter die dunkle Magie, um Liu Kang zu vernichten.

Meine Suche mag ein Leben lang andauern, doch das ist es wert.

Denn der Erfolg verspricht mir Allmächtigkeit.


Raiden

Ohne meinen göttlichen Widerpart hätte ich den Kampf gegen den Titanen Shang Tsung nicht überlebt.

Und doch warf unser Treffen Fragen auf. Warum hatte ich ihn hier ersetzt? Warum war ich sterblich?

Liu Kang erzählte vom Edelmut und der Rechtschaffenheit seines Raiden. Von seiner standhaften Verteidigung des Erdenreichs.

Er erzählte mir auch von Raidens dunkler Seite. Wie er rasend werden konnte und wie er seine Prinzipien einfach über Bord warf.

Mich sterblich und unfähig zu solchem Zorn zu machen, sollte mich davor bewahren, auch so zu werden.

Ich verstand seine Gründe, doch er hatte mir einen schlechten Dienst erwiesen. Für die kommenden Schlachten könnte ich eben jenen Zorn brauchen, um zu überleben.

Da die Shaolin mir nicht helfen konnten, suchte ich jemand anderen. Jemanden, der das Feuer in mir schürt – und mich lehrt, es zu beherrschen.

Und dafür gibt es keinen besseren Lehrer als den Großmeister der Shirai Ryu.


Rain

Um der Gefangennahme durch die Imperatorin zu entgehen, schloss ich mich Haviks Kreuzzug an. In Seido beschwor ich enorme Magie herauf und zerstörte das alte Regime.

Haviks ersehnte Anarchie war erreicht. Er war mehr als zufrieden. Aber ich war leer und gebrochen.

Hätte ich mich damit begnügt, Hochmagier der Außenwelt zu sein und hätte ich mich nicht von Shang Tsung verführen lassen, wäre diese Stadt gerettet gewesen.

Ich habe Verwüstung angerichtet. Tausende Leben ausgelöscht. Nur wegen meines blinden Ehrgeizes.

Ich habe meinen Eid, meine Herrscherin und mein Reich verraten.

Dafür verdiene ich eine Strafe. Und ich werde akzeptieren, was die Imperatorin mir auferlegt.

Mein einziges Bestreben ist es, eines Tages Vergebung zu finden.


Reiko

Nach General Shaos Befreiung begannen wir, eine Armee gegen die Kaiserfamilie aufzustellen.

Doch von den vielen eifrigen Rekruten taugten nur wenige zu guten Soldaten. Deshalb blieb dem General nichts anderes, als die Taktik zu ändern.

Er entschied, wir brauchten eine Vernichtungswaffe.

Diese Waffe war jedoch kein Gegenstand, sondern ein Ungeheuer: Onaga, der Drachenkönig.

Der General sagte, die alten Legenden seien wahr. Sein Urahn hatte Onaga besiegt und ihn tief im Berg Tsaagan eingesperrt.

Der Drachenkönig ist immer noch dort und seine aufgestaute Wut will entfesselt werden.

Da Onaga so gefährlich ist, wollte der General die Zähmung nicht riskieren. Doch nun schien ihm keine andere Wahl zu bleiben.

Auch wenn ich wohl nicht überleben würde, nahm ich diesen Auftrag stolz an. Für mich gibt es keine größere Ehre, als dem General zu dienen.


Reptile

Nach der Flucht aus der Außenwelt hatte ich nicht damit gerechnet, zurückzukehren. Und noch weniger hatte ich mit einem unschlagbaren Angebot der neuen Imperatorin gerechnet.

Zum Dank für meine Hilfe bei der Zerschlagung von Shaos Rebellion, machte sie mich zum Abgesandten der Zaterraner.

Ich kehrte zurück, wies das königliche Siegel vor und zeigte ein für alle Mal, dass meine Mutation kein Grund zur Furcht war.

Und ich keine Schande.

Zu meinem Erstaunen empfing man mich freundlich. Doch hinter dieser Fassade verbarg sich ein finsteres Geheimnis.

Ich stieß auf offizielle Unterlagen, aus denen hervorgeht, dass meine gestaltwandlerischen Fähigkeiten nicht einzigartig sind.

Viele Zaterraner werden so geboren, aber die Regierung lässt sie alle hinrichten.

Wer mit dieser Barbarei angefangen hat und wer sie heute noch ausführt, ist unbekannt.

Ich werde es herausfinden. Und ich werde dem Wahnsinn ein Ende bereiten.


Scorpion

Kaum war der Titan Shang Tsung besiegt, machten Bi-Han und seine Getreuen Jagd auf uns.

Unterlegen flohen wir nach Japan und suchten Zuflucht bei einer Freundin der Familie.

Einst hatten wir zusammen gespielt. Doch Harumi Shirai war nun eine Frau, eine Clananführerin.

Sie war bewundernswert stark, schön und klug.

Auch Harumi war über Bi-Hans Verrat erbost. Sie half bei der Gründung eines Clans, der das Erdenreich gegen ihn verteidigen würde.

Ihre Hilfe erwies sich als unbezahlbar. Und mit der Zeit kamen wir uns immer näher.

Um Harumi zu ehren und meiner neuen Braut Respekt zu erweisen, benannte ich den Clan nach ihr: Shirai Ryu.

Jetzt beginnt der wahre Kampf. Gegen meinen Bruder.

Die Shirai Ryu geben nicht auf, bis Bi-Han besiegt und die Ehre der Lin Kuei wiederhergestellt ist.


Sektor

Ich kehrte nach Titan Haviks Niederlage zum Tempel zurück, doch ich war wütend.

Wütend über Bi-Hans Dummheit, Kuai Liangs Verrat und Cyrax’ Wechsel zu seinen Shirai Ryu.

Als Quan Chi also anbot, den aufstrebenden Clan zu eliminieren, hörte ich zu …

Für seine Dienste forderte Quan Chi ein Amulett, das im Tempel der Elemente weggesperrt war.

Kein leichtes Unterfangen, angesichts der Tempelwächter.

Doch lohnenswert, wenn so die Rivalen der Lin Kuei besiegt werden.

Doch ehe ich das Amulett finden konnte, fand ich Bi-Han.

Da war er, eingesperrt und vergessen, obwohl Liu Kang versprochen hatte, ihn zu retten!

Als ich Bi-Han befreite, war Quan Chis Schatz schnell vergessen.

Ich werde Liu Kang diesen Verrat nie verzeihen.

Dass er ein Gott ist, hält mich nicht davon ab, Rache zu üben.


Shang Tsung

Nach der Flucht aus Lei Chin wurde ich von der Imperialen Polizei gejagt. Ich brauchte ein Versteck, an dem ich mich erholen und meine nächsten Schritte bedenken konnte.

Ich wusste, dass der Kanton meiner Jugend perfekt wäre. Der Heimlichkeit halber reiste ich auf dem Seeweg.

Ich konnte nicht ahnen, was für ein Sturm mich erwartete.

Mein kleines Schiff zerschellte. Ich schloss die Augen, erwartete den Tod und hoffte, dass meine Seele nicht ins Unterreich käme.

Doch als ich sie wieder öffnete, befand ich mich nicht in der Hölle, sondern auf einer Insel. Anhand der Ruinen sah man, dass dort einst große Zauberer gelebt hatten.

Unter den Ruinen fand ich etwas, das ich nur als Brunnen der Seelen beschreiben kann. Sobald ich gelernt habe, seine Macht zu nutzen, werde ich unbesiegbar sein.


General Shao

Die Schlacht war verloren, aber nicht der Krieg.

Ich werde kämpfen, bis ich auf dem Thron der Außenwelt sitze. Zu glauben, man könne mich in Lei Chin einsperren, ist lachhaft.

Als ich wieder frei war, begann ich, meinen Feldzug zu planen. Ich würde eine starke Armee brauchen, um Mileena zu stürzen.

Leider fehlte den meisten meiner einstigen Soldaten der Mut, sich mir anzuschließen. Um meine Armee wieder aufzubauen, brauche ich neue Rekruten.

Und diese Aufgabe …

erscheint leichter als gedacht.

Das „Goldene Zeitalter“ der Außenwelt hat viele abgehängt. Ohne Hoffnung, ohne Macht, folgen sie meinem Ruf, Mileenas Regentschaft zu stürzen.


Sindel

Als die Dunkelheit kam, warf ich einen letzten Blick auf meine Familie. Ich erwartete, sie erst wiederzusehen, wenn sich unsere Seelen im Lebenden Wald vereinigen.

Doch wie durch ein Wunder holte mich mein geliebter Mann aus der Vergessenheit.

Mein Körper war fort, doch Jerrod hatte meine Seele bewahrt. Wie er und zahllose andere bin ich nun ein Teil von Ermac.

Doch hier erwartet uns kein Frieden. Die Seelen in Ermac haben eigene Bedürfnisse und Pläne. Ehe wir mit einer Stimme sprechen können, müssen wir uns erst einig werden.

Ich hatte geglaubt, dass Jerrod und ich als die einstigen Herrscher der Außenwelt diese Macht innehaben würden. Doch nun sind wir nur zwei Seelen von Tausenden, die um das Recht kämpfen, gehört zu werden.

Aber kämpfen können wir. Wir werden uns das Recht erstreiten, Ermac zu regieren, wie wir einst die Außenwelt regiert haben.

Und wir werden zum Wohle aller herrschen.


Smoke

Kuai Liang und ich arbeiteten hart an unserem neuen Clan. Es war jedoch schwierig, auch wenn ihm seine Freundin Harumi dabei half.

Das größte Problem war, die richtigen Eingeweihten zu finden.

Eines Nachts, als ich in der Nähe von Harumi spazieren ging, wurde ich angegriffen.

Zunächst dachte ich an einen Lin Kuei-Attentäter. Doch die Schläge waren unkoordiniert, wütend.

Mein Angreifer war nur ein Junge. Er war obdachlos und hungrig, und sein Angriff war aus der Verzweiflung geboren. Er brauchte Geld für Essen.

In ihm sah mich selbst vor fünfzehn Jahren. Ich wäre wie er geendet, wenn mich die Lin Kuei nicht aufgenommen hätten.

Ich brachte ihn zu Kuai Liang, der sein Temperament ebenfalls schätzte. Er wurde unser erster Eingeweihter.

Wie er hieß? Hanzo Hasashi.


Sub-Zero

Ich hatte die Lin Kuei aus der Versklavung durch Liu Kang befreit. Wir hatten unser Schicksal in der Hand und konnten unseren Platz im Erdenreich einnehmen.

Doch um ein Gebiet einzunehmen und zu halten, braucht man eine große Armee. Ich brauchte mehr Kämpfer, damit man unsere Präsenz wahrnahm.

Dann erinnerte ich mich an Shang Tsungs Drachenkrieger. Eine Armee aus diesen Kriegern wäre unaufhaltsam.

Doch solch starke Magie hätte Liu Kangs Aufmerksamkeit erregt. Um nicht entdeckt zu werden riet uns Sektor, die Armee mithilfe von Wissenschaft anstatt Zauberei aufzubauen.

Wir haben viel in dieses Unterfangen investiert und sehen erste Ergebnisse. Das stellt erneut Sektors Genialität unter Beweis.

Wenn wir fertig sind, wird das Erdenreich unseren Forderungen nachkommen. Wenn nicht, werden sie den Zorn der Lin Kuei spüren.


T-1000

Wie der Terminator in diese Zeitlinie gelangt ist, bleibt unklar.

Seine Bedrohung leider nicht.

Sein mörderischer Amoklauf versetzte alle in den Reichen in Angst und Schrecken.

Alle außer Sektor.

Für sie war er die perfekte Waffe. Eine, die die Lin Kuei unsterblich machen würde, wäre sie erst in ihrem Arsenal.

Als sie ihn gefangen hatte, versuchte Sektor krampfhaft, den kybernetischen Verstand des Terminators zu beherrschen.

Doch sie unterschätzte seine Maschinenintelligenz.

Er befreite sich und übernahm schnell Sektors Fabrik.

Schon bald produzierte diese Tausende seiner Art.

Sie brachten Tod und Zerstörung in unvergleichlichem Ausmaß. Nicht einmal meine göttliche Macht kann sie aufhalten.

Uns gehen Zeit und Optionen aus.

Wenn wir nicht bald eine Antwort finden, werden alle Wesen aus Fleisch und Blut in unserer Zeitlinie ausgelöscht.


Takeda

Um eine Schlange zu töten, schlag ihr den Kopf ab.

Oder im Fall der Yakuza: die Köpfe.

Kenshi sagte, es sei unmöglich.

Doch er wusste nicht, was ich wusste: Die Clanchefs wollten sich treffen, um Geschäfte zu machen.

Mit einem Schlag konnte ich alle enthaupten.

Sie schlürften Whiskey und redeten, ich wartete.

Meine Chance kam – und wurde vereitelt, als sich ein feuriges Portal öffnete.

Heraus traten Männer, die ich noch nie gesehen hatte.

Die Clanchefs verbeugten sich und senkten den Blick, als seien jene Männer die wahren Anführer.

Ich lauschte und erfuhr vom Roten Drachen, einem uralten Clan, der insgeheim alle kriminellen Clans des Erdenreichs lenkt!

Ich könnte die Yakuza vernichten, doch der Rote Drache würde sie einfach ersetzen, vielleicht mit etwas Schlimmerem …

Im Krieg gegen die Unterwelt habe ich einen neuen, mächtigen Feind. Das ist unerwartet.

Ich muss ihn besiegen oder beim Versuch sterben.


Tanya

Ich traf Li Mei erst vor Kurzem, kannte jedoch die Geschichte.

In den Augen der Oberinnen der Umgadi hatte sie versagt und Jerrods Mord zugelassen.

Sie war lieber in Ungnade gefallen, als ihre Strafe zu akzeptieren.

Aber das passte nicht zu der Frau, die ich kenne. Li Mei war sich ihrer Pflicht immer bewusst.

Endlich entdeckte ich die Wahrheit.

Das Versagen und die Fehler, die zur Ermordung des Imperators führten?

Sie waren die Folge schlechter Entscheidungen der Oberinnen selbst. Li Mei war nur der Sündenbock.

Als die Imperatorin das hörte, wollte sie die Umgadi auflösen.

Ich aber überzeugte sie davon, sie reformieren zu können.

Sie gab mir die volle Verantwortung.

Ich nehme diese heilige Pflicht ernst.

Die Umgadi, meine Schwestern, sind mein Leben. Ich lasse nicht zu, dass selbstsüchtige Menschen sie zu Fall bringen.


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